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Chancengleichheit für alle

Die Stadt Ried trägt gleiche Verantwortung für alle BewohnerInnern. Ziel Grüner Sozial-, Bildungs- und Gesundheitspolitik ist Chancengleichheit und eine gerechte Verteilung des erwirtschafteten Wohlstands. Das bedeutet Solidarität auch mit jenen, deren Interessen durch keine starken Lobbys vertreten werden. Gerade in Zeiten der Krise droht ein Auseinanderbrechen der Gesellschaft, deshalb muss sich die Stadtpolitik der steigenden Jugendarbeitslosigkeit, dem stetig wachsenden Betreuungsbedarf älterer Menschen und dem Zusammenleben der MitbürgerInnen aus unterschiedlichen Kulturen besonders widmen. Wir können nicht weitermachen mit einer Welt, in welcher es für die Mehrheit der Menschen kein würdiges Leben gibt. Die sozialen Unterschiede wachsen heute in Österreich genauso wie in allen Industrienationen. Die ökologischen und ökonomischen Umwälzungen zwingen zu einer Suche nach Alternativen zur kapitalistischen Wirtschaftsweise. Auf einer begrenzten Erde mit begrenzten Ressourcen kann es nicht unbegrenztes Wachstum geben. Wenn Unternehmen dreimal mehr in die technische Ausrüstung als in Arbeitsplätze investieren, wenn unsere Leistungsgesellschaft immer mehr in ein kollektives Burn-out gleitet, ist es hoch an der Zeit, die horrenden Abgabenbelastungen des Faktors Arbeit zu dezimieren und die bestehenden Arbeitszeitmodelle zu überdenken. Dazu braucht es wirtschaftlich eine Dezentralisierung der Strukturen und politisch mehr Demokratie, auch auf Gemeindeebene. Dafür setzen wir GRÜNE uns ein.


Projekte mit grüner Handschrift


  • Einrichtung und Erweiterung Sozialmarkt „G’schäftl“
  • Weiterhin ganztägige Betreuung an allen Rieder Kindergärten
  • Erfolgreiche Weiterführung der Behindertenhortgruppe
  • Sanierung/Neubau Stifterschule beschlossen
  • Unterstützung des Integrationsbüros
  • Mitbegründung der Frauenberatungsstelle
  • Frauenhaus Innviertel
  • Sanierung und behindertengerechte Gestaltung der Stadtbücherei


Unsere Ziele für die nächsten 6 Jahre

Und so wollen wir sie erreichen

  • Weitere Sicherstellung eines qualitätsvollen Kinderbetreuungsangebotes
  • Ausbau der Angebote für Jugendliche und der Nachmittagsbetreuung an Schulen


  • Erarbeitung eines Kinderbetreuungskonzeptes mit Einbeziehung aller städtischen und privaten Kinderbetreuungseinrichtungen
  • Längerfristig angestellte SozialarbeiterInnen in einem unabhängigen Jugendzentrum
  • Lese- und Sprachkompetenz fördern
  • Vermehrte Kooperation mit Kindergärten, Schulen, aber auch Erwachsenenbildungsinstituten mit der Stadtbibliothek
  • Ausreichende und leistbare Wohnungen für Jung und Alt
  • Wohnungsvergabe durch Gemeinde beibehalten
  • Errichtung von günstigen Gemeindewohnungen, zB im Taitl-Haus mit gleichzeitiger Erweiterung der Stadtbücherei (ein fertiges Konzept wäre bereits vorhanden)
  • Generationsübergreifende, barrierefreie Wohnmöglichkeiten schaffen; thermische Sanierung fördern
  • Ausreichende Unterstützung der Menschen in verschiedensten Lebenslagen durch Sicherstellung der verschiedensten Angebote wie Frauenberatung, Frauenhaus, Integrationsbüro, Angebote für Jugendliche und Menschen in schwierigen Lebenssituationen, Sozialmarkt; Notschlafstelle etc.
  • Sozialratgeber in mehreren Sprachen anbieten
  • Stärkung der vor Ort vorhandenen Ressourcen durch Vernetzung
  • Vereine für organisierte Nachbarschaftshilfe unterstützen;
  • Repair-Cafés einrichten
  • Unterstützung von ehrenamtlich Tätigen und von pflegenden Angehörigen
  • Ried als angstfreier Begegnungsraum
  • Erarbeitung eines umfassenden Sicherheitskonzeptes unter Einbeziehung aller Beteiligten
  • Förderung der Chancengleichheit für Frauen; Gender Budgeting bei Verwendung öffentlicher Gelder
  • Bei gleicher Qualifikation sollen Frauen Posten, bei denen sie stark unterrepräsentiert sind (leitende Stellen in der Gemeinde), bevorzugt erhalten
  • Sozial faires Beschaffungswesen der Gemeinde
  • Nachweise über die Einhaltung von Arbeitsrechten und Produktionsbedingungen bei der Beschaffung von Produkten einfordern
  • Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Junge fördern
  • Lehrlinge im Gemeindedienst ausbilden
  • Verstärkte Förderungsinstrumente für Start-ups und soziale Unternehmer („Social Entrepreneurs“)
  • Arbeitsplätze für ältere ArbeitnehmerInnen erhalten und ausbauen
  • Tertiäres Bildungsangebot in Ried ausweiten
  • Alters- und familiengerechte Arbeits(zeit)modelle auf Gemeindeebene ermöglichen, dadurch neue Jobs schaffen
  • Medizinische Versorgung weiterhin sicherstellen; die Gesundheitsprävention forcieren
  • Aus- und Weiterbildungsangebote für gesundheitspräventive Berufe einrichten
  • Bewusstseinsbildung in Ernährungsfragen und für Bewegung unterstützen
  • Gesunde Ernährung und keine stark zuckerhaltigen Getränke in Kindergärten und Schulen
  • Vermehrte Angebote für SeniorInnen zum Erhalt von Mobilität und sozialen Kontakten (zB „leichte“ Wanderungen, Tanzabende, Vorträge zu Gesundheitsthemen, Literatur-Café, etc.)
  • Mobile Dienste und „Betreubares Wohnen“ für zu betreuende Menschen ausbauen
  • Kooperation mit Vereinen, „Gesunde Gemeinde“, Stadtbücherei


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