Bezirkegruene.at
Navigation:

Für eine zukunftsfähige Mobilität

Foto Wahlprogramm Gemeinderatswahl2 2015 Ried im innkreis

Mobil zu sein ist in unserer Zeit ein wesentlicher Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung. Umso mehr Menschen diese individuelle Freiheit aber in Anspruch nehmen, desto mehr kann sie für AnrainerInnen, andere VerkehrsteilnehmerInnen und die Umwelt zur Belastung werden. Besonders deutlich führt uns das Auto die Grenzen der Mobilität vor Augen:

Eine immer weitere Zunahme des motorisierten Individualverkehrs bedeutet eine Zunahme der damit verbundenen Probleme. Der Verkehr ist derzeit jener Bereich, in dem klimaschädigende Emissionen am meisten zunehmen. Aber auch die direkten Auswirkungen wie Lärm, Abgase und Unfälle müssen stark reduziert werden.

Es wird kein Weg daran vorbeiführen, den Autoverkehr auf ein verträgliches Ausmaß zu reduzieren. Und gerade hier liegen die Stärken städtischer Strukturen: Sie ermöglichen öffentlichen Verkehr zu vertretbaren Kosten sowie eine sinnvolle Rad- und Fußgängermobilität durch kurze Wege.

Projekte mit grüner Handschrift

Begegnungszone als grundsätzlich richtiger Schritt, wenn auch nicht mit Tempo 20

Radfahren gegen viele Einbahnen in der Begegnungszone

Teilweise Verlagerung des Durchzugsverkehrs aus dem Zentrum

Verkehrsberuhigende Maßnahmen: Ausdehnung der Tempo-30-Zonen

Radargeräte, wenn auch nicht im mobilen Einsatz in Wohngebieten und in sensiblen Bereichen

Erhöhung der Verkehrssicherheit: Farbliche Hervorhebung von Zebrastreifen bei Schulen, Schutzwegebau

Entschärfung von Unfallhäufungsstellen

Gehsteigabsenkungen zur Erleichterung für Kinderwägen, RollstuhlfahrerInnen etc.

Beginn der Erstellung eines neuen Radkonzeptes unter Einbindung von aktiven RadfahrerInnen

Verbesserung der Bahnverbindungen in den Zentralraum, auch in den Abendstunden

Citybus-Attraktivierung durch Einbindung in den OÖVV, Schließung von Taktlücken, mehr überdachte Haltestellen, bessere Vernetzung und barrierefreie Busse

Splittstreuung von wichtigen Gehwegverbindungen (Stadtparkquerungen, )

Klimaschutz im Verkehr ist eine große energie- und umweltpolitische Herausforderung. Elektromobilität mit Strom aus erneuerbaren Energie kann ein Teil der Lösung sein.

Die E-Mobilität ist eine vielversprechende Alternative, um die Abhängigkeit des Verkehrs von Mineralölimporten zu verringern und langfristig eine Energieautarkie mittels Erneuerbaren Energien aus heimischer Produktion zu ermöglichen. Für die Stromaufbringung können heimische Ressourcen genutzt werden. Dadurch werden beim Wechsel vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität Impulse für die heimische Wertschöpfung gesetzt, wodurch auch Arbeitsplätze (green jobs) geschaffen werden. Auch die heimische Autoindustrie konzentriert sich zunehmend auf das Zukunftsthema Elektromobilität und wird hier neue Aufgabenfelder und damit heimische Wertschöpfung schaffen können.

Unsere Ziele für die nächsten 6 Jahre:

Und so wollen wir sie erreichen:

Verkehrsberuhigung in der Innenstadt, in Wohn- und sonstigen sensiblen Gebieten mit dem Ziel der Erhöhung der Aufenthaltsqualität, der Umweltentlastung und der Sicherheit

Erweiterung der Begegnungszone unter Einbeziehung des Marktplatzes und der Kreuzung davor

Anpassungen im Rahmen der Umsetzung!

Gegenverkehrsbereich auch in der Hartwagnerstraße zwischen Schärdinger Tor und Lughoferkreuzung

Laufende Überwachung der Geschwindigkeiten in allen sensiblen Gebieten durch Nutzung der vorhandenen Geräte

Straßenrückbauten, um 30er-Zonen noch auszuweiten, z. B. Riedbergstraße,

Forcierung des Radverkehrs

Fixes jährliches Budget für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen

Einrichtung von baulichen Tempobremsen in Abstimmung mit den AnrainerInnen

Citybus: Verbesserung der Auslastung, Anreiz zum Umsteigen vom Auto

Wiedereinführung eines 3. Busses mit Anbindung des EKZ und Einbeziehung von Nachbargemeinden

Normgerechte Ausstattung der Haltestellen

Anpassung der Betriebszeiten an Arbeitszeiten

Anbindung an den Bahnfahrplan


Attraktivierung des öffentlichen Regionalverkehrs– endlich Gleichstellung mit anderen Regionen!


Ausarbeitung und Umsetzung eines Bezirksverkehrskonzeptes ab 2019 mit guter Vertaktung von Bahn, Bus und Citybus

Errichtung einer Nahverkehrsdrehscheibe am Bahnhof 2018

Angebot für PendlerInnen verbessern

Einsatz für einen behindertengerechten Umbau des Bahnhofes mit Park-and-Ride-Anlage

Einsatz für eine Verlegung der Haltestelle Bad Ried in den Bereich des Internates

Radverkehr: Erhöhung des RV-Anteils auf 15%

Fertigstellung des Radkonzeptes unter Einbindung der Betroffenen, schrittweise Umsetzung mit fixem Budgetanteil pro Jahr

Radwege an stark befahrenen Straßen

Anbindung der Umlandgemeinden verbessern

Radverleihsystem einführen, bes. für ÖV-NutzerInnen

Benützungspflichtige Radwege verringern

Errichtung überdachter Radabstellplätze an zentralen Stellen

Ausbau des Geh- und Radwegenetzes, besonders auch für SeniorInnen

Verbesserung der Infrastruktur: Reparaturboxen, Spinde zum Aufbewahren von Einkäufen, Ladestationen für E-Räder

Radtourismus:

Erstellung neuer Radwanderwege

Rücksicht auf verschiedenste Beeinträchtigungen (RollstuhlfahrerInnen, Gehörlose, Sehbehinderte, …)

Barrierefreiheit verwirklichen durch normgerechte Haltestellen, Entfernung von Barrieren

Auto: Verringerung des Kfz-Anteils am Modal Split

Anreize zum Umstieg vom Auto auf sanfte Mobilität setzen, auch durch Bewusstseinbildung

Unterstützung von Carsharing-Projekten, z. B. durch Beteiligung mit eigenem Fuhrpark

Parken: Im Zentrum genug Behindertenparkplätze

Ausweitung der Haltezonen (10 min zum Ein-/Ausladen)

Angepasste Parkzeiten an verschiedene Bedürfnisse

Erstellung und Umsetzung eines Parkkonzeptes

Tagesparker weg von zentralen Parkplätzen

Parkraumbewirtschaftung als Lenkungsinstrument


LKW-Durchzugsverkehr möglichst vermeiden

Umleitung der B 143 zwischen Eberschwang und Ried über die B 141

Verbesserung des Verkehrsflusses

Umbau von kritischen Kreuzungen, z. B. am Kapuzinerberg,

Transparenz von Entscheidungen

Einbeziehung der Betroffenen in Entscheidungsprozesse, wie z. B. AnrainerInnen bei Verkehrsberuhigungsmaßnahmen oder RadfahrerInnen in die Radwegeplanung

Umsetzung und Weiterentwicklung des Verkehrskonzeptes

Überprüfung von in der Vergangenheit gefassten Beschlüssen auf ihre Sinnhaftigkeit, z. B. Spange 3

Erhöhung der Sicherheit für die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen (Kinder, Gebrechliche, FußgängerInnen, …)

Umbau der Kreuzung in Bad Ried

Gehwege im Umkreis des Pflegeheimes schaffen


Rasche Behebung von Problemstellen, wie Schlaglöcher, Sichtbehinderungen, Sicherheitsaspekte, …

Einführung eines einfachen Meldesystems für Problemstellen per Handy-App

Forcierung der Elektromobilität

Einrichtung von Stromtankstellen aus erneuerbarer Energie

Schrittweise Umstellung des Gemeindefuhrparks auf Elektrokraftfahrzeuge

Gemeindeförderung bei Umstieg/Neuankauf

Jetzt spenden!