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Nachhaltig und regional

Für eine attraktive Innenstadt und einen guten Branchenmix

Herkömmliches Wirtschaften, ausgelegt auf ständiges Wachstum, kann auf Dauer gesehen nur zum Zusammenbruch führen, damit wieder von vorne begonnen werden kann. Immer mehr Menschen spüren, dass sich die immer ungezügeltere kapitalistische Wirtschaft auf dem Holzweg befindet. Die Anbetung von Geld, Geiz und Konkurrenz ermöglicht den einen riesige Gewinne auf Kosten der anderen. Und das nicht nur innerhalb eines Staates, sondern noch viel mehr weltweit. Anderen geht es schlecht, weil uns gut geht.

Viele Probleme, wie der Klimawandel, die Migrationsbewegungen, Umwelt- und Lebensmittelskandale, Finanzkrisen bringen unendlich viel Leid und haben ihre (Mit)Ursachen in einem ungerechten Wirtschaftssystem.

Nachhaltiges Wirtschaften muss mehr in den Vordergrund treten. Der Erfolg der oberösterreichischen Ökowirtschaft der Grünen zeigt, dass Wirtschaft und Umweltschutz keine Gegensätze sind, sondern vielmehr durch nachhaltiges Wirtschaften krisensichere Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Ried, vor allem die Innenstadt, steht vor einer großen Herausforderung und muss an Attraktivität deutlich gewinnen. Die Begegnungszone ist ein erster Schritt in Richtung moderne Stadt. Es wird aber weiterer großer Bemühungen bedürfen, um bestehende Betriebe zu unterstützen und vor allem neue UnternehmerInnen zu gewinnen, die die Innenstadt beleben. Ziel muss sein, Leerstände auf ein Minimum zu reduzieren und einen interessanten Branchenmix zu fördern.

Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich in Ried und der Region viele. Wir Grüne treten für einen verantwortungsvollen Umgang mit den öffentlichen Mitteln der Stadt ein, um die Lebensqualität für alle MitbürgerInnen nachhaltig zu verbessern.

Regionalität im Angebot sollte gefördert werde, als interessanter Kontrast zu bekannten Marken, die eventuell Franchise-Standorte suchen. Ein spannendes Kulturangebot und gute Gastronomie als zentrales Bindeglied sind unabdingbar für eine Innenstadt, die in Erinnerung bleibt und zum Wiederkommen einlädt.


Projekte mit grüner Handschrift:

  • Umsetzung und Gestaltung der Begegnungszone
  • Attraktivierung der Innenstadt für Fußgänger- und RadfahrerInnen
  • Entschleunigung des innerstädtischen Verkehrs
  • Attraktivierung durch Verringerung des innerstädtischen Durchzugsverkehrs nach Übergangsphase ab Eröffnung der Begegnungszone
  • Einsparung bei den Gemeindefinanzen infolge 16-jähriger verantwortungsvoller Vorsitzführung im Prüfungsausschuss
  • Ökowirtschaft Geothermie


Unsere Ziele für die nächsten 6 Jahre


  • die Nahversorgung in der Stadt erhalten bzw. verbessern
  • regionale Verkaufs- und Vermarktungsstrukturen fördern, damit die Kaufkraft in der Region bleibt
  • alternative Formen des Wirschaftens unterstützen (Reparieren statt wegwerfen, Tauschkreise, Regionalwährung, Carsharing, Nutzen statt besitzen, …)
  • im öffentlichen Beschaffungswesen regionale, fair gehandelte und Bio-Produkte bevorzugen
  • Stadtentwicklung durch Erhöhung der Attraktivität unserer Innenstadt mit ausgewogenem Branchenmix forcieren
  • Leerstände in der Innenstadt reduzieren
  • Stadtmarketing modernisieren
  • mehr Kulturangebot etablieren


Und so wollen wir sie erreichen


  • Zentrales Schnittstelle, an der die verschiedensten Interessen koordiniert werden.


  • Kooperationsverträge zwischen Stadt, HauseigentümerInnen und potentiellen UnternehmerInnen
  • Thermische Sanierung städtischer Energieverschwender (Kindergärten, Schulen und andere öffentliche Gebäude)
  • Umsetzung des Rieder Leitbildes konsequent verfolgen
  • Anreize für NeugründerInnen bieten und Rieder Firmenstandort attraktiver gestalten
  • mehr Lehrplätze durch die Stadt Ried als Arbeitgeberin
  • Anreize für NeugründerInnen bieten und Rieder Firmenstandort attraktiver gestalten



Foto Wahlprogramm Gemeinderatswahl3 2015 Ried im innkreis
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