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30 Jahr Feier der Grünen Ried im Innkreis

Foto 30 Jahr Feier Grüne Ried

Am 25. Februar 2016 luden die GRÜNEN Ried im Innkreis anlässlich ihres 30jährigen Bestehens in der Rieder Stadtpolitik zu einem Festabend in die Bauernmarkthalle.

Bei der gut besuchten Veranstaltung waren neben den Spitzen der Landes-Grünen mit Landesrat Rudi Anschober, Landessprecherin Maria Buchmayr, Klubobmann Gottfried Hirz und Bundesrat David Stögmüller auch ÖVP-Landtagsabgeordneter Alfred Frauscher und Vertreter/innen der Rieder ÖVP, SPÖ und NEOS.


Ein sichtlich gut gelaunter Gottfried Hirz erinnerte sich an die Anfänge der grünen Bewegung in Oberösterreich und überreichte in Anlehnung an die ursprüngliche Bezeichnung GAL (Grün-Alternative Liste) dem jungen Rieder Fraktionsobmann Lukas Oberwagner „gallische“ Stärkung in Form von Wildschweinwurst und Zaubertrank mit einem Asterix-Buch.


Einen Rückblick mit Augenzwinkern verlas der Gründungsvater der Rieder Grünen, Wolfgang Pirker gemeinsam mit seiner Frau Margarita in Form eines Gedichtes, das so manches Schmunzeln hervorrief. 1985 kam Pirker als erster und vorläufig einziger Mandatar der Grünen in den Rieder Gemeinderat. Sein langjähriger Weggefährte Hans-Christian Dobler folgte sechs Jahre später mit einem zweiten Mandat nach und seit 1997 sind die Grünen mit einem Mitglied im Stadtrat und vier Mitgliedern im Gemeinderat vertreten.


Stadtrat Max Gramberger verwies in seiner Rede zu Recht auf die vielen grünen Erfolge und die deutlich grüne Handschrift, die Ried vor allem in der Verkehrspolitik – Stichwort: sanfte Mobilität, Begegnungszone – geprägt haben.


Rudi Anschober sprach mit der Klimakrise und der Fluchtbewegung zwei Fakten an, die zu den größten Herausforderungen der Menschheitsgeschichte zu werden drohen. Mit dem Motto: „Global denken, lokal handeln“ versucht er einen Lösungsansatz anzubieten.


Schwerpunkte wollen die Rieder Grünen mit den Themen Regionalität und Bürgerbeteiligung setzen. Dazu Lukas Oberwagner: „Angesichts der gesellschaftlichen Umwälzungen und der Informationstechnologie ist es essentiell, die Bevölkerung bei wichtigen Entscheidungen einzubeziehen. Ich denke, dass Demokratie nicht einfach gegeben ist, sondern aktiv von möglichst vielen Staatsbürger/innen mit Leben erfüllt werden muss.“


Der anlässlich des Jubiläums zum Vortrag „Jetzt reden wir“ – Bürgerbeteiligung in Theorie und Praxis“ geladene Prof. DDr. Helmut Retzl forderte in seinem Referat, sich auf die Stufe des Dialogs zurückzubesinnen. Die Informationstechnologie biete die Chance für eine strukturierte verbindliche Bürgerbeteiligung. Mit der „Rückkehr zum menschlichen Maß“, mit mehr Partizipation und mehr Nachhaltigkeit – Begriffe, mit denen die Grünen von Beginn an angetreten sind! - offerierte Prof. Retzl den interessiert lauschenden Gästen Antworten auf die neuen Herausforderungen unserer Zeit.


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Die Grünen Ried
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